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Psycho-soziale Begleitung

In Europa wird das Problem das Problem der psychosozialen Belastung am Arbeitsplatz zunehmend thematisiert. Der Begriff der psychosozialen Belastung umfasst dabei Themengebiete wie Stress, Gewalt am Arbeitsplatz und jede andere Art von unbilligen Verhaltensweisen wie moralische oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.

Im Rahmen dieser europäischen Dynamik hat auch die ASTF diese Initiative aufgegriffen, indem sie sich für das Thema offen zeigt und die verschiedenen betroffenen Berufsschichten sensibilisiert. 

Aber wie kann man psychosoziale Belastung definieren?

Unter einer psycho-sozialen Belastung versteht man jede Belastung psychosozialer Natur, die ihren Ursprung in der Ausführung der Arbeit hat oder die bei der Ausführung der Arbeit auftritt und die sich schädigend auf die körperliche oder geistige Gesundheit des Menschen auswirkt.

Mögliche Folgen dieser Belastung auf der Ebene des Körpers sind: Schlafstörungen, Bluthochdruck, Atembeschwerden und Verdauungsprobleme. Auf psychischer Ebene: Depressionen, Motivationsverlust, Angstzustände und sogar Selbstmordgedanken.

Durch die Arbeitsbedingungen verursachter Stress, durch verschiedene zwischenmenschliche Beziehungen oder Gruppenkonflikte entstehender Leidensdruck und auch Gewalt oder Belästigungen zum Beispiel können psychosozialen Druck verursachen.

Die Lebensbedingungen und das Wohlbefinden in der Arbeitsumgebung werden nicht nur durch Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz bestimmt, sondern hängen auch von psychosozialen Faktoren wie den Arbeitsbeziehungen und der Arbeitsorganisation ab.

Mir müssen auf diese Fehlverhalten reagieren, die erwiesenermaßen zahllose psychologische, physische, soziale und sogar wirtschaftliche Folgen haben.